Zwei Verfahren
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Aus dem Sport

Beim Laufen gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten, eine Geschwindigkeit zu bestimmen:

  1. Man kann - wie beim 100 m Lauf - eine bestimmte Strecke vorgeben und dann feststellen, wie viel Zeit die Teilnehmer für diese Strecke benötigen, oder
  2. Seltener ist die Frage, wie weit die Läufer in einer bestimmten Zeit (z.B. eine Stunde) kommen.  

Für beide Möglichkeiten finden sich auch in der Chromatographie Beispiele.

Planar-Chromatographie

Bei dieser Form der Chromatographie wird die stationäre Phase als dünne Schicht auf einem inerten Trägermaterial aufgetragen. (Dünnschicht-Chromatographie = DC = thin layer chromatography = TLC). Früher wurde auch spezielles Filterpapier in der Papierchromatographie (PC) als stationäre Phase eingesetzt, was sich heute durch DC-Schichten aus mikrokristalliner Cellulose erübrigt.

Die zu untersuchenden Proben werden auf einer Seite der Schicht aufgetragen und dann von dort mittels Kapillarkräften die mobile Phase durch die Schicht geleitet. Danach wird die Schicht getrocknet und man kann in dem erhaltenen Chromatogramm feststellen, wie weit die einzelnen Komponenten der Probe gewandert sind.

Säulen-Chromatographie

Ganz anders bei der Säulenchromatographie: Dort wird ein Rohr, das mit der pulverförmigen stationären Phase gefüllt ist, von der mobilen Phase durchströmt. Zu Beginn der beabsichtigten Trennung gibt man die Probe an den Anfang dieser "Säule". An deren Ende befindet sich ein Detektor, der das Austreten von Probenkomponenten anzeigt. Dessen Signal wird kontinuierlich aufgezeichnet, das entsprechende Diagramm wird ebenfalls als "Chromatogramm" bezeichnet. Die einzelnen Ausschläge markieren jeweils (mindestens) eine Substanz und werden als Peaks bezeichnet.

Die mobile Phase kann sein 

Auswertung