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Für die mobilen Phasen gilt zunächst das, was bei der Dünnschichtchromatographie zu den Fließmitteln gesagt wurde: Wichtige Eigenschaften sind:
Auch Mischungen spielen eine bedeutende Rolle in der HPLC als mobile Phasen. Die Viskosität spielt eine bedeutende Rolle, mit ihr steigt der Strömungswiderstand und entsprechend der benötigte Druck. Mischungen haben oft unerwartet hohe Viskositäten, mehr als die Ausgangsstoffe. Die Viskosität ist zusammen mit der UV-Durchlässigkeit (90% Transmission bei 10 mm Schichtdicke) für einige Flüssigkeiten in der Tabelle unten angegeben. Vielfach wird ein UV-Photometer als Detektor eingesetzt, deshalb müssen die verwendeten mobilen Phasen in diesem Wellenlängenbereich entsprechend durchsichtig sein. Weil hier oft Verunreinigungen die Transparenz beeinträchtigen, müssen für die HPLC hoch gereinigte Sorten eingesetzt werden.
Gelöste Gase in der mobilen Phase bereiten oft Schwierigkeiten, wenn sie sich als Bläschen abscheiden. Passiert dies in der Säule nimmt die Strömung verschiedene Wege um die Blase herum und die Peaks werden verdoppelt oder verbreitert. In der Detektorzelle verursachen Luftblasen ein heftig schwankendes Signal oder einzelne, scheinbar unmotivierte Ausschläge. Dann müssen die verwendeten mobilen Phase entgast werden. Am einfachsten geht das mit einem Ultraschallbad, was aber den Nachteil hat, dass diese Behandlung mindestens täglich wiederholt werden muss. Aufwendiger und teurer sind Systeme, die eine Entgasung mittels Vakuum oder eines konstanten Stromes von Heliumgas durch die Flüssigkeit vornehmen. |