Glossar
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A

Analytische Chemie
Anwendungsorientierter Bereich der Chemie, der die Frage nach der Zusammensetzung von reinen Substanzen und Gemischen untersucht. ausführlichere Information zurück
Analytik
kurz für Analytische Chemie. zurück

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B

 

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C

Chromatogramm
Ergebnis einer chromatographischen Trennung. Bei der Planarchromatographie die getrocknete stationäre Phase, bei der Säulenchromatographie die Aufzeichnung des (zeitabhängigen) Detektorsignals. zurück

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D

Destillation
Verfahren zur Abtrennung einer Flüssigkeit aus einer Mischung. Die Mischung wird bis zum Sieden erhitzt und die aufsteigenden Dämpfe durch Abkühlen wieder verflüssigt. Leicht siedende Bestandteile können so von festen oder bei höheren Temperaturen siedenden Substanzen abgetrennt werden. zurück
Dünnschichtchromatographie
Verfahren der Planarchromatographie, bei der als  stationäre Phase eine dünne Schicht auf einem inerten Trägermaterial dient. zurück

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E

Enantiomer
Manche organischen Moleküle sind mit ihrem Spiegelbild nicht identisch, solche Molekülpaare bezeichnet man als Enantiomere. Sie unterscheiden sich in vielen physikalischen und chemischen Eigenschaften nicht, wichtige Ausnahmen sind die Reaktivität gegenüber anderen solchen Stoffen und die optische Aktivität. Bei letzteren handelt es sich um die Fähigkeit, die Polarisationsebene des Lichtes zu drehen, die beiden Enationeren drehen um den gleichen Betrag, aber in entgegen gesetzte Richtung. In der Biochemie kommt meist nur ein Enantiomer  vor, sein Spiegelbild hätte ganz andere Stoffwechseleigenschaften. zurück
Extinktion
Messgröße in der Spektroskopie, die oft einen einfachen Zusammenhang mit der Zusammensetzung einer Probe aufweist. genauer: der negative dekadische Logarithmus der Transmission. zurück
Extraktion
Trennverfahren, bei dem bestimmte Bestandteile mit einem flüssigen Extraktionsmittel aus einer flüssigen oder festen Probe herausgelöst werden. Bei einer flüssigen Probe dürfen sich die beiden Flüssigkeiten nicht mischen, in diesem Fall bedient man sich des Nernst'schen Verteilungsgleichgewichts. zurück

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F

Filtration
Trennverfahren, bei dem i.d.R. feste Bestandteile von einer Flüssigkeit getrennt werden. Die Porenweite des Filters legt sie Größe der zurück gehaltenen Teilchen fest (s.a. Ultrafiltration). Mit entsprechenden Filter können auch Gemenge von zwei nicht mischbaren Flüssigkeiten (z.B. Fetttröpfchen in Milch) getrennt werden. zurück
Fluoreszenz
Manche Stoffe strahlen unter UV-Licht sichtbares Licht ab. Diesen Vorgang bezeichnet man als Fluoreszenz. Das Papier der Banknoten enthält  fluoreszierenden Fasern, ein wichtiges Indiz für die Echtheit der Scheine. zurück

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G

Gel
Lösung einer makromolekularen Substanz, deren Konzentration so hoch ist, dass die gelösten Moleküle sich zu einem schwammartigen Gerüst verbinden, in dessen Hohlräumen sich das Lösungsmittel befindet. Dadurch haben Gele eine relativ feste Konsistenz. ausführlichere Information zurück
Glasfritte
Glaspulver kann durch Erwärmen oberflächlich zum Schmelzen gebracht werden, die Glaskörner backen dadurch zusammen. Es entsteht ein poröses Material (Glasfritte), das im Labor z.B. als Filter eingesetzt werden kann. zurück

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H

Henry, William
1774-1836, englischer Arzt und Mitarbeiter von John Dalton. Er entdeckte das Henrysche Gesetz. ausführlichere Information zurück
hydrophil
= "wasserliebend", sich gut mit Wasser mischend, dann oft lipophob. zurück
hydrophob
="wasserfliehend", sich nicht mit wasser mischend, dann oft lipophil. zurück

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I

inert
Ein Material, das mit den Substanzen, mit denen es zusammenkommt, keine chemischen Reaktionen eingeht, bezeichnet man als inert. zurück

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J

 

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K

Knallgas
explosive Mischung von Wasserstoff und Sauerstoff, kann aber mit einem geeigneten Brenner ruhig brennen  zurück
Komponente
Bestandteil zurück

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L

lipophil
= "fettliebend", gut mit Fetten mischbar, dann oft hydrophob. zurück
lipophob
= "fettfliehend", nicht mit Fetten mischbar, dann oft hydrophil. zurück

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M

Massenanteil
Gehaltsangabe, definiert als Masse der Komponente geteilt durch die Masse der Mischung, abgekürzt mit w zurück
Massenkonzentration
Gehaltsangabe, definiert als Masse der Komponente geteilt durch das Volumen der Mischung, abgekürzt mit r* zurück
Massenwirkungsgesetz
Zusammenhang zwischen den Konzentrationen bei einem chemischen Gleichgewicht. zurück zurück

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N

Nernst, Walter 
deutscher Physikochemiker (1864-1941), arbeitete u.a. im Bereich der Thermodynamik (3. Hauptsatz), der Elektrochemie (Nernst-Gleichung) und der Spektroskopie (Nernst-Stift als IR-Lichtquelle). Für die Chromatographie ist sein Satz über Verteilungsgleichgewichte wichtig. ausführlichere Information zurück

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O

 

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P

Papierchromatographie
veraltetes Verfahren der Planarchromatographie, bei der ein spezielles Filterpapier als stationäre Phase dient. zurück
Phase
Homogene Mischung (mit einer Komponente auch als reiner Stoff). Heterogene Mischungen bestehen aus mehreren Phasen (z.B. Milch = wässrige Molke und Fetttröpfchen, Nebel = Luft und kleinste Wassertröpfchen). zurück
Planarchromatographie
chromatographisches Verfahren, bei dem die dünne, flächenförmige stationäre Phase durch Kapillarkräfte von der mobilen Phase durchströmt wird. Die veraltete Papierchromatographie ist in der Praxis durch die Dünnschichtchromatographie ersetzt worden. zurück

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Q

Qualitative Analyse
Chemische Untersuchung einer Substanz unter der Fragestellung: Was ist in der Probe enthalten? zurück
Quantitative Analyse
Chemische Untersuchung einer Substanz unter der Fragestellung: Wieviel von einer bestimmten Substanz ist in der Probe enthalten? zurück

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R

 

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S

Spektrometrie
Spektroskopische Verfahren mit dem Schwerpunkt auf der Messung der Extinktion bzw. Absorption. zurück
Spektroskopie
Untersuchung der energieabhängigen Wechselwirkung zwischen Probe und Strahlung. Üblich sind neben sichtbarem Licht auch IR- (Infrarot-) und UV- (Ultraviolett-) Strahlung. Die Energie der Strahlung variiert hierbei mit der ihrer Wellenlänge. Bei der Emissions-Spektroskopie sendet die Probe selber Strahlung aus. Absorptions-Spektrometer messen wieviel Licht von einer Probe durchgelassen wird, die Extinktion zeigt dabei oft eine einfache Abhängigkeit von der Zusammensetzung der Probe. zurück
Stoffmengenkonzentration
Gehaltsangabe, definiert als Stoffmenge der Komponente geteilt durch das Volumen der Mischung, abgekürzt mit c zurück

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T

 

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U

Ultrafiltration
Filtrationsverfahren mit so engen Poren, dass sogar Moleküle bis zu einer bestimmten Größe (oft Proteine) zurückgehalten werden. zurück
Ultrazentrifugation zurück
Spezielles Verfahren der Zentrifugation. Bei Drehzahlen über 50000 min-1 können sogar feinste Teilchen (bis hin zu großen Molekülen) abgetrennt werden. Ultrazentrifugen erfordern besondere Sicherheitmassnahmen (Rotorbruch, Erwärmung durch Luftreibung). zurück zurück

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V

 

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W

 

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X

 

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Y

 

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Z

Zentrifugation
Verfahren zur Auftrennung heterogener Gemische (i.d.R. Feststoffe in einer Flüssigkeit) durch Sedimentation auf Grund unterschiedlicher Dichte. Bei geringer Korngröße kann die Sedimentation durch die Schwerkraft allein zu lange dauern, sie kann durch eine mehr tausendfach größere Zentrifugalkraft ersetzt werden. s.a. Ultrazentrifugation zurück 

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