Einleitung
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Zuerst eine (vorläufige) Definition:

Die Chromatographie ist ein Verfahren der instrumentellen analytischen Chemie zur Auftrennung von Substanzgemischen.

Analytische Chemie

In der analytischen Chemie werden Substanzen auf ihre Zusammensetzung hin untersucht. Solche Untersuchungsproben können sein:

  • Trinkwasser (z.B. für Säuglinge schädlicher Nitratgehalt)
  • Süßwaren (z.B. enthaltenen Lebensmittelfarben)
  • Obst (z.B. Vitamingehalt)
  • Medikamente (z.B. Menge des enthaltenen Wirkstoffs)
  • Superbenzin (z.B. giftiger Benzolgehalt)

Bei der Analyse gibt es zwei grundsätzliche Fragestellungen:

  1. Was ist in der Untersuchungsprobe enthalten? (qualitative Analyse)
  2. Wie viel von einer bestimmten Substanz ist in der Untersuchungsprobe enthalten? (quantitative Analyse)

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Trennverfahren

Bei Substanzgemischen ist zur Beantwortung dieser Fragen oft eine Auftrennung der Probe in ihre Bestandteile erforderlich. Dazu gibt es eine ganze Reihe von Techniken wie Filtration, Zentrifugation, Extraktion, Destillation usw. Die Chromatographie ist ein solches Trennverfahren, ihre Grundlagen werden hier erläutert.

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Instrumentelle Analytik

Ursprünglich wurden Analysen mit Glas- u.a. Geräten in Handarbeit durchgeführt. Inzwischen werden solche Untersuchungen mittels spezieller Geräte angestellt. Dadurch können bei geringeren Kosten mehr Analysen durchgeführt werden. Die Bedienung solcher Geräte erfordert qualifiziertes Personal wie z.B. CTA oder andere technische Assistenten. Neben den chromatographischen Verfahren werden oft spektrometrische Methoden eingesetzt.

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Verfahren der Chromatographie

Das Prinzip der chromatographischen Trennung kann unterschiedlich praktisch umgesetzt werden.

  • Die Dünnschicht-Chromatographie  (DC) ist ein einfaches Verfahren, bei dem sehr leicht geänderte Trennbedingungen erprobt werden können. Auf eine quantitative Auswertung wird hier meist verzichtet. 
  • Die Säulen-Chromatographie (SC) und die HPLC (high performance liquid chromatography) arbeiten mit Flüssigkeiten, die durch Trennsäulen strömen und dabei die Untersuchungsproben auftrennen.
  • Die Gas-Chromatographie (GC) ersetzt die Flüssigkeit durch ein strömendes Gas, arbeitet aber nach dem gleichen Prinzip wie die Säulenchromatographie. Sie eignet sich natürlich nur für flüchtige Substanzen.

Grundlagen